Das Schloss hoch oben auf dem Berg - PONY KARPFEN ADLER

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Das Schloss hoch oben auf dem Berg

Leseproben

"Kikerikikieeeeeeeee!"
Waldemar rieb sich müde die Augen.
"Wo bin ich?"
dachte er.
"Träume ich noch?"
Er blinzelte in die wenigen Sonnenstrahlen, die durch Scheunenritzen das Stroh golden färbten. Staubkörnchen tanzten fröhlich in den Strahlen auf und ab.
"Was war das nur für ein schrecklicher Traum heute Nacht.-Ein Alptraum".
Er schaute zur Seite und war beruhigt, als er neben sich Barkephallos leise schnaufend sagen hörte:
"Geh, alter Knabe. Laß mich noch ein bißchen dösen".
Und abermals krähte der Hahn:
Kikerikikikerikikieeeeeeeeee!
Noch lauter als vorher.  Er saß auf einem großen, dampfenden Misthaufen. Hühner -weiße, braune, schwarze und bunte - trippelten scharrend und aufgeregt gackernd drumherum. Stolz flatterte der Hahn mit seinen bunten Flügeln. Waldemar sprang auf. Reckte und streckte sich. Gähnte noch einmal herzhaft, schneuzte in sein Taschentuch und stapfte steif vor das große Scheunentor. Es war ein herrlicher Morgen. Die Singvögel schienen sich wie in einem Wettstreit gegenseitig zu überbieten. Ob sie wohl nur für Waldemar sangen? Mit staunenden Augen erblickte Waldemar direkt vor sich einen riesigen, dicken, großen Berg mit einer schneebedeckten Spitze. In der Nacht hatte er ihn natürlich nicht sehen können. Er sah aus, wie der große Kilimandscharo, der mitten im fernen Afrika steht. Jeder farbige Ureinwohner steigt einmal in seinem Leben auf diesen Berg, nur weil er wissen will, wie sich der Schnee dort oben anfühlt. Denn in Afrika gibt es ja sonst keinen. Danach steigt er befriedigt wieder herunter.
Barkephallos hatte sich nun ebenfalls aufgerappelt und ordentlich geschüttelt.
"BRRRRRRR!"
schnaubte er.......

 
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