Der Kampf mit dem Scheusal in der Stadtmitte - PONY KARPFEN ADLER

PONY KARPFEN ADLER
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Der Kampf mit dem Scheusal in der Stadtmitte

Leseproben

"An der Stille um sie herum merkten die beiden Gesprächspartner auf einmal, dass sie allein auf dem Gehweg mitten in der Stadt unterhalb des Schlossberges standen. Die Dämmerung brach herein.
Als riesige rot glühende Scheibe, mit flackernder Corona sank die Sonne unaufhaltsam über den Rand des Horizontes. Waldemar und der Unbekannte sahen sich fragend an. Wo waren nur all die vielen Leute, die noch gerade eben so geschäftig um sie herum liefen? Bevor sie sich einander wieder ins Gespräch vertiefen konnten, hörten sie ein leises aber anschwellendes Grollen aus der Richtung des Schlossberges heraufziehen. Wie ein Gewitter. Nein, irgend etwas war nicht so, wie bei einem Gewitter. Die Geräuschquelle war zu niedrig.

Da!

Da war es wieder.Nun schon etwas lauter.

"RRRRRROOOOOOOOAAAAAAAARRRRRR!"

Es schwoll drohend, unheilvoll immer lauter an, um dann sofort wieder zu erlöschen. Waldemar sah in das von Angst verzerrte Gesicht seines Gegenüber. Er hörte seine Zähne klappern.

"I..Ich m.. muß g.. gehen!"

stammelte er.

"Das ist das Untier - Es ist wieder soweit!".

Kaum ausgesprochen, machte er auf dem Absatz kehrt und rannte in Richtung Marktplatz davon. Waldemar rief hinterher:

"Wie kann man es besiegen?"
-
"Heh, so warte doch auf mich!"

Er hörte aber nur noch von dem Fliehenden ein undeutliches:

"Ich weiß nicht, ich weiß es nicht!"

Waldemar bemerkte wieder diesen schwefeligen, beißenden Geruch, der sich langsam um ihn herum verbreitete."

 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü